Kultur in Traiskirchen

Kulturelles Traiskirchen

Hiater-Hütt'n / Urbanikapelle

Die Kultur geht in Traiskirchen wie überall mit der Geschichte der Stadt einher. Zum Schutz des Weinbaues steht in den Weinbergen am höchsten Punkt von Traiskirchen auf 256 m die Urbanikapelle. Sie wurde 1989 im 100. Bestandsjahr des Weinbauvereins an Stelle einer "Hiater-Hütt'n" zu ehern des Heiligen Urban, dem lokalen Patron der Weinhauer, errichtet.

Dreieckiges Kreuz

An der nördlichen Ortseinfahrt von Tribuswinkel findet man das vom Dorferneuerungsverein Pro-Tribus renovierte Dreieckige Kreuz. Es soll der Sage nach im Mittelalter von drei Rittern erbaut worden sein.

Pestsäule / Dreifaltigkeitssäule

Die Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz vor der Nikolauskirche wurde 1722 wie in vielen Gemeinden aus Dank zum Ende der Pest errichtet.

Stadtpfarrkirche zu Heiligen Margarete

Sie zeugt - gemeinsam mit der Brücke zum Pfarrhof, den Statuen vor der Brücke, sowie den Wappennachbildungen aus Sandstein und den verschiedenen noch erhaltenen Denkmäler im Ort, vom Können der damaligen Baumeister und Bildhauer. Die Kirche zur Heiligen Margarete fiel 1683 gemeinsam mit großen Teilen der Stadt der Verwüstung durch die Türken zum Opfer.

Nikolauskirche

Der ursprünglich barocke Turmhelm der St. Nikolauskirche wurde bei einem Brand zerstört und ist bereits im Mittelalter durch ein Spitzdach ersetzt worden. Sie diente nach der Verwüstung großer Teile der Stadt durch die Türken als Stadtpfarrkirche. Besonders im Advent fällt die sonst etwas unscheinbare Kirche am Hauptplatz durch den vorweihnachtlichen Lichtschmuck auf.

Schloss Tribuswinkel

1130 wurde die befestigte Anlage, das heutige Schloss Tribuswinkel, das erste Mal erwähnt. Die Anlage hatte damals und bis ins Mittelalter ein weit größeres Ausmaß als heute. Das Schloss befindet sich nun im Besitz der Gemeinde, die es auch renoviert hat. Im Schloss befinden sich heute ein Kindergarten, das Hilfswerk, eine Yogaschule und Büros privater Betriebe.

Zunftbaum

Der Zunftbaum im Zentrum ist ein Zeichen dafür,  das die historische Transitstadt schon lange ein Zentrum für viele Branchen in Handel, Gewerbe und Industrie ist.
In der Nacht auf Montag den 29. Jänner 2007 zerstörte der Sturm "Olli" das Wahrzeichen. Er brach den Zunftbaum wie einen Zahnstocher. [siehe News]

Geldscheisser

Ein Klassiker vor dem Zunftbaum:
Einen den viele gern zuhause hätten - der Geldscheisser.

Semperit

Sicherlich auch kulturell ein Wahrzeichen von Traiskirchen: der Schornstein der SEMPERIT. Das 1824 von Johann Nepomuk Reithoffer gegründete Unternehmen erzeugte in seiner langen Geschichte eine sehr breite Palette von Reifen und technischen Gummiprodukten. Im Zuge einer grundsätzlichen strategischen Neupositionierung wurde 1986 der gesamte Bereich Reifen verkauft und die verbleibende Semperit AG Holding konsequent auf klare Geschäftsbereiche ausgerichtet. Semperit ist heute noch eines der erfolgreichsten Unternehmen Europas in der Kautschuk- und Kunststoffindustrie - der Standort Traiskirchen leider nur mehr Geschichte.

Republikbrunnen

Der Republikbrunnen wurde 1995 vom Traiskirchner Künstler U. Pöffel als Mittelpunkt des dort errichteten Kreisverkehres zur Erinnerung an "50 Jahre 2. Republik" gestaltet.

Gemeindeinformationen
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